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Sound-Beacons: Das Smartphone hört mit!

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Sound-Beacons: Das Smartphone hört mit!Das „Gehör“ eines Smartphones ist dem menschlichen weitaus überlegen. Was unsere Ohren gar nicht wahrnehmen können, ist für ein Handy kein Problem. Die US- Datenschutzorganisation warnt nun vor Unternehmen, die in Werbespots in Radio, TV und Online für Menschen unhörbare Töne mitsenden. Aber was steckt hinter den geheimen Tönen?

Technisch funktioniert das Ganze über sogenannte „Sound-Beacons“. Die werden genutzt, um Geräte einem bestimmten Nutzerprofil zuzuordnen und dieses auszuwerten.

Wer also wann welche Werbung gesehen oder gehört hat, wird genauestens nachvollziehbar.

Privatsphäre ade also. Die Smartphones sind über die Töne in der Lage, uns als Kunden zu erfassen und unser Kaufverhalten zu analysieren. Datenschutz – Fehlanzeige.

In den USA wird besonders vor Apps des Unternehmens SilverPush gewarnt. Hier soll eine unhörbare Tracking-Technologie bei etlichen Apps verwendet werden. 18 Millionen Smartphones seien von dieser potentiellen Überwachungsmethode betroffen. Um welche Apps es sich allerdings handelt hat SilverPush nicht preisgegeben.

B2B statt Datenkrake?

Auch das Wiener Start-Up Tonio versendet diese geheimnisvollen Töne, jedoch mit einer anderen Technologie als in den USA. Wie das funktioniert, bleibt ihr Geschäftsgeheimnis, aber man kann es sich in etwa so vorstellen: Im hochfrequenten Bereich wird ein Binärsignal, dem eines Morsecodes ähnlich, mitgesendet. Zeigt also Firma X einen Werbespot, so poppt beim Handy des Rezipienten ein dazu passendes Gewinnspiel auf. Voraussetzung dafür ist aber, dass die App aktiv ist und Tonio der Zugriff auf das Mikrofon erlaubt wird.

Hier sind also die Hürden für das Datensaugens etwas höher. Das Unternehmen gibt auch an, den Schwerpunkt auf den B2B-Bereich und nicht auf das Nutzer-Tracking zu legen. Der Nährwert liegt hier in der Anreicherung von TV- oder Radioprogrammen mit zusätzlichen Informationen via Smartphone.

Während einer Nachrichtensendung im TV oder Radio könnten den Hörern Zusatzinformationen geschickt werden. Damit der Hörer die App auch aktiviert, ist es wichtig, dass beispielsweise vom Moderator darauf hingewiesen wird.

Hier eine kleine Demonstration der App:

https://youtu.be/ijPxenrPMY0

Und – wer hört auf Ihrem Smartphone mit? Hoffentlich niemand… aber immerhin ist der Tonio-Ansatz wesentlich transparenter und hat – anders als heimliche Mikrofondatenkraken – einen tatsächlichen Nutzen für den User.

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Autor: P&P Marketing-Assistenz

Die PraktikantInnen der P&P Studios Audio-Agentur unterstützen unser Unternehmen tatkräftig – nicht nur in den Bereichen der Blog-Redaktion und im Social-Media-Marketing, sondern auch beim Spotversand und der Kommunikation mit den Kunden und Sendern. Hier auf dem P&P-Blog berichten sie über neue Entdeckungen aus der Audio- und Radiowelt.

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