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Die verrücktesten Ohren der Tierwelt

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Die verrücktesten Ohren der TierweltFast alle Lebewesen haben Ohren – die sitzen aber nicht immer auf dem Kopf. Und Ohren sind nicht immer nur zum Hören da…Wir haben für Sie heute die verrücktesten Ohren der Tierwelt unter die Lupe genommen.

Machen Sie’s wie die Grille – hören Sie mit den Beinen

Ohren gehören auf den Kopf – oder nicht? Bei einer Grille sucht man danach auf dem Kopf aber vergeblich. Die Hörmembran sitzt nämlich auf deren Vorderbeinen. Durch Vibration der Vorderbeine nimmt die Grille dann Schwingungen auf.

Der Ventilat-Ohr des afrikanischen Elefanten

Bei der Frage, wer die größten Ohren hat, gewinnt eindeutig der afrikanische Elefant. Aber warum? Vielleicht, damit der Rüssel nicht so groß aussieht? Nein, er nutzt seine riesigen Ohren als Ventilatoren.

An besonders heißen Tagen fächelt der Elefant fleißig mit seinen Lauschern, um Blut in die Ohren zu pumpen. Das macht er dann solange, bis das abgekühlte Blut zurück in den Körper fließt.

Die Größe der Ohren täuscht also, Elefanten können damit nicht gut hören. Sie hören in der Tat viel besser mit ihren…naaa? Füßen! Wie jetzt?

Kalifornische Forscher berichteten im britischen Wissenschaftsmagazin „New Scientist“, dass die Elefanten ihre Füße als „Hörorgan“ benutzen und damit die Alarmsignale anderer Herden auffangen. Die Studie erschien auch im „Journal of the Acoustical Society of America“.

Zudem haben Forscher herausgefunden, dass Elefanten Fremdsprachen lernen können: Wenn afrikanische Elefanten länger unter einer Herde indischer Elefanten leben, nehmen sie deren „Sprache“ an.

Kleiner Wüstenfuchs, große Ohren

Der Fennek ist ein kleiner Wüstenfuchs und klein ist hier wörtlich zu nehmen: Er misst gerade einmal 40 cm. Seine Ohren sind dafür 15 cm lang! Mit ihnen entgeht ihm so schnell kein Geräusch, nicht einmal ein Käfer, der durch den Sand krabelt. Zusätzlich nutzt der Fennek seine Ohren wie die Elefanten, um sich bei den Wüstentemperaturen abzukühlen.

Der Luchs und seine Antennen

Der Luchs ist eine Raubkatze, die als Einzelgänger in großen Waldgebieten lebt. Die größte Katze Europas ist aufgrund ihrer auffälligen Ohren auch als „Pinselohr“ bekannt. Die feinen Haarpinsel dienen als Antennen, die den Schall in die Gehörgänge leiten, wodurch der Luchs Geräusche aus bis zu einem Kilmeter Entfernung wahrnehmen kann.

Goldfische hören nicht nur „Blub“

Nur weil Goldfische keine Ohren haben, heißt das noch lange nicht, dass sie nichts hören können – im Gegenteil: Wenn es um sie herum zu laut wird, empfinden sie sogar Stress und verschließen dann ihre Ohren. Praktisch, wenn man das als Mensch auch manchmal könnte.

Frösche hören nur „Quak“

Bei Fröschen dagegen ist das Gehör ein wenig anders ausgebildet: Sie hören lediglich das Quaken ihrer Artgenossen und die Geräusche ihrer Fressfeinde, alles andere wird ausgeblendet, denn die Ohrdrüsen sind nur für diese Frequenzen empfindlich. Für ein Froschweibchen ist das wichtigste Geräusch das Quaken eines Froschmännchens. Die Ohren des Weibchens sind so fein darauf ausgerichtet, dass es die Stimme eines potenziellen Partners aus den Quaktönen eines ganzen Froschkonzerts heraushören kann.

Spannend ist hier, dass die verschiedenen Arten in unterschiedlichen Frequenzen Quaken, sodass ein Single-Froschweibchen aus New Jersey nur die Töne der Männchen mit 3500 Hertz hören kann – in South Dakota würde es wohl zum ewigen Single-Dasein verdammt sein, da es die Töne der Männchen mit 2900 Hertz nicht hören kann.

Eulen hören „3D“

In der Kategorie der gefiederten Artgenossen haben vor allem die Eulen ein außergewöhnliches Gehör, das sie als Jagdvogel auch gut gebrauchen können. Bei der Schleiereule sitzt ein Ohr etwas höher als das andere – dies ist aber keine seltsame Laune der Natur, sondern hat einen bestimmten Grund: Somit ist es den Eulen möglich, quasi in „3D“ zu hören, denn ein Ohr hört, was sich oben abspielt, das andere, was sich unten abspielt.

Fledermaus vs. Wachsmotte – wer hat das feinste Gehör?

Fledermäuse sind zwar fast blind, hören aber unglaublich gut. Sie sind Experten für hochfrequentierte Töne bis zu 200.000 Hertz und „sehen“ quasi mit den Ohren. Zum Vergleich: der Mensch kann nur Frequenzen von 20 bis 20.000 Hertz wahrnehmen.

Der Mensch ist also keine Konkurrenz für die Fledermaus. Getoppt wird sie nur von der Wachsmotte – die übrigens auf dem Speiseplan der Fledermäuse steht. Weil sie aber Töne bis zu einer Frequenz von 300.000 Hertz registriert, hat sie ihrem Feind einiges voraus. Da kann die Fledermaus noch so hoch pfeifen – die Wachsmotte hört sie immer noch!

Erstaunlich, was die Natur so alles auf Lager hat. Und übrigens: Bären können zwar nicht gut sehen, gleichen das aber durch ein sehr feines Gehör und eine feine Nase aus. 😉

Professionelle Audio-Produkte von der P&P Studios Audio-Agentur in Regensburg

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Autor: P&P Marketing-Assistenz

Die PraktikantInnen der P&P Studios Audio-Agentur unterstützen unser Unternehmen tatkräftig – nicht nur in den Bereichen der Blog-Redaktion und im Social-Media-Marketing, sondern auch beim Spotversand und der Kommunikation mit den Kunden und Sendern. Hier auf dem P&P-Blog berichten sie über neue Entdeckungen aus der Audio- und Radiowelt.

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