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Das perfekte Musikvideo

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Das perfekte MusikvideoViele dachten, dass nach der Privatisierung der Fernsehsender MTV und VIVA Musikvideos an Relevanz verlieren. Aber von wegen „TV killed the Musicvideo-Star“. Musikvideos sind heute als Web-Content ein wichtiges Instrument für Künstler und Labels.

Bereits seit den 1960er Jahren gibt es die offiziellen Promo-Videos. Der Durchbruch des Formats „Musikvideo“ kam aber erst, als der TV-Sender MTV 1981 mit dem Clip zum Song „Video Killed The Radio Star“ an den Start ging.

Internet killed and then revived the Musicvideo-Star!

Durch den Hype um das Internet veloren Musikvideos 20 Jahre später aber innerhalb kurzer Zeit wieder an Relevanz. Nach dem Niedergang des gesamten Musik-TVs in den 2000er Jahren gewannen Youtube und andere Online-Kanäle an Relevanz – und retteten das Musikvideo.

Was MTV einst für Musikfans war, ist heute Youtube. Mit Vevo gibt es mittlerweile einen Online-Musiksender, der im Schatten von Youtube versucht, an die Glanzzeiten von MTV anzuknüpfen.

Was macht ein gutes Musikvideo aus?

Aber gibt es nun ein Erfolgsrezept für Musikvideos? Letztlich kommt es immer mit auf die Strahlkraft des Künstlers an. Es geht beim Musikvideo um Bilder, die im Gedächtnis bleiben. Wie die rote Lederjacke von Michael Jackson in „Thriller“. Das Bild von Miley Cyris auf der Abrissbirne in“Wrecking Ball“ werden wir wohl auch so schnell nicht vergessen.

Sicher, über Geschmack lässt sich streiten. Aber man muss zugeben: die Bilder haben sich eingebrannt. Musikvideos leben aber auch von kreativen Ideen, die fesseln. Hier ein schönes Beispiel von Ok Go:

In dem Musikvideo von Santigold geht es reichlich bunt zu: farbiger Rauch, Bänder, Obst und Gemüse, das absurderweise aus den Darstellern des Videos austritt und Blut etc. darstellen soll- passt zu dem Titel „L.E.S. Artistes“:

Bei Fever Ray’s Musikvideo von „When I Grow Up“ sieht man eine junge Frau, die mit einigen Bändern und Federn geschmückt auf dem Sprungbrett eines Pools steht. Sie bewegt dabei ihre Lippen zu den Lyrics, hat ihr Augen geschlossen und tanzt dabei wie in Trance. Die Tatsache, dass dem Betrachter nicht so wirklich einleuchtet, inwiefern das Video zu dem Song passt, vergisst man ganz schnell, sobald das Video einen in den Bann gezogen hat.

Der isrealische Komponist Oren Lavie besingt in seinem Lied „Her Morning Elegance“, wie der Titel schon verrät, die Eleganz und Anmut, aber auch den Mut und Tapferkeit einer Frau, die sich dem Alltag und den Schwierigkeiten des Lebens stellt. Das Video stellt dies liebevoll dar, indem man die Frau von oben in ihrem Bett betrachtet und sich die Bilder mit allerlei Requisiten immer wieder verändern.

Wie heißt es so schön? – Alles kommt wieder in Mode! Kein Wunder, dass jetzt auch wieder Rollschuhe so „in“ und Retro sind. Das macht sich Chet Faker in seinem Musikvideo zu „Gold“ zu nutze. Es passiert eigentlich nicht viel, außer dass drei attraktive junge Frauen nachts einen Highway mit ihren Rollschuhen befahren, doch das mit so einer Eleganz und grazilen Tanzbewegungen, dass man selbst Lust bekommt, die alten Rollschuhe von Mama aus den 80ern rauszukramen.

Die Indierockband The Virgins hat ihr Video zu „Teen Lovers“ im Stil einer Foto-Lovestory mit leichtem Comic-Touch gestaltet, in dem die Darsteller für die Stadien „First Base“ etc. in starren Posen verharren.

Das Musikvideo von „Mountain At My Gates“ von Foals wurde mit einer Go-Pro Spherical gedreht, sodass dem Zuschauer während des Musikvideos eine 360-Grad-Ansicht möglich ist.

Das Video zu „E Talking“ von Soulwax zeigt eine Partyszene im Club. Die Gespräche der Leute werden als Untertitel angezeigt und bei jedem der Partygäste wird dargestellt, welche Art von Droge sie genommen haben.

Vampire Weekend’s Video zu „Giving Up The Gun“ zeigt eine Tennisspielerin, die sich in den Matches gegen Jake Gyllenhaal, Joes Jonas, Zwillingsschwestern, einen Samurai und eine Amazone durchsetzten muss. Ihre Endgegnerin ist sie selbst. Unter Anfeuern ihres Trainers Lil Jon gewinnt sie auch dieses Match.

Ein wirkliches Erfolgsrezept gibt es nicht. Aber Kreativität wird immer belohnt 🙂

Professionelles Sounddesign von der P&P Studios Audio-Agentur in Regensburg

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Autor: P&P Marketing-Assistenz

Die PraktikantInnen der P&P Studios Audio-Agentur unterstützen unser Unternehmen tatkräftig – nicht nur in den Bereichen der Blog-Redaktion und im Social-Media-Marketing, sondern auch beim Spotversand und der Kommunikation mit den Kunden und Sendern. Hier auf dem P&P-Blog berichten sie über neue Entdeckungen aus der Audio- und Radiowelt.

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