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Musikstreaming im Vergleich

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Musikstreaming im VergleichDie Lieblings-Songs immer und überall zur Verfügung – das geht mit Musikstreaming-Diensten. Mit bis zu 4 Millionen Tracks bieten verschiedenste Player am Markt eine große Auswahl. Aber welcher Dienst ist am besten? Die Stiftung Warentest hat die gängigsten unter die Lupe genommen.

Musik-Streaming wird zunehmend beliebter. Gründe dafür gibt es viele: die Kosten, das Platzsparen und die Mobilität. Nun wurden elf Musikstreaming-Dienste von Stiftung Wartentest unter die Lupe genommen. Der überraschende Testsieger kommt aus Deutschland: Das Media-Markt-Angebot Juke schneidet mit der Note 1,8 am besten ab. Stiftung Warentest lobte vor allem die große Auwahl des Streamindienstes, es gab lediglich kleine Lücken bei den Genres Dance und Hip Hop. Der Anbieter überzeugte außerdem mit einem guten Kundenservice. Ein wichtiger Betrachtungspunkt war auch, dass das Kleingedruckte aus Verbrauchersicht fair ist. In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis liegt Juke mit 9,99 € im Monat mit den anderen Anbietern gleichauf.

Marktführer Spotify hingegen konnte nur mit „befriedigend“ abschließen. Hier störten sich die Tester an Mängeln in den AGBs und der Datenschutzerklärung, da diese teilweise unverständlich formuliert sind. So kann Spotify zum Beispiel jederzeit ohne Angabe von Gründen das Abo kündigen- diese und andere Klauseln, die vor keinem deutschen Gericht gültig wären. Aber auch Amazon Prime und Apple Music schnitten bei den AGBs schlecht ab: Apple Music ist berechtigt, die Standortdaten von Usern an Dritte weiter zu reichen.

In Bezug auf die Songauswahl bildete Amazon Prime eine Ausnahme: der Streamingdienst stellte den Nutzern ein deutlich kleineres Repertoire an Songs zur Verfügung. Dafür ist der Anbieter von allen im Vergleich am günstigsten: das Abo kostet nur 49 € jährlich. Aldi Life ist nach Amazon Prime der zweitgünstigste Anbieter mit Abokosten von 7,99 € im Monat. Zwar gibt es Spotify beispielsweise auch kostenlos, aber mit deutlichen Nutzungseinschränkungen und Werbeunterbrechungen.

Für die Palettebreite an Songs gibt es zweierlei Gründe: Manche Künstler verweigern sich dem Streaming komplett, weil sie die Entlohnung als zu gering empfinden, weshalb ihre Lieder nicht auf den Streamingdiensten zu finden sind. Andere Künstler wiederum schließen Exklusivverträge mit den Anbietern ab, sodass sie eher auf dem einen Dienst zu finden sind, als bei anderen. Die Stiftung Warentest führte den Repertoire-Check mit insgesamt 700 Alben durch, mit je 100 aus 6 unterschiedlichen Genres sowie 100 Alben aus den aktuellen Charts.

Das überraschende Ergebnis des Tests zum Thema klang war: alle Anbieter liefern einen Top-Klang. Es wurde außerdem geprüft, ob es sich lohnt, bei einzelnen Anbietern Hi-Fi- oder Losless-Tarife abzuschließen.

Beachtliche Unterschiede gab es auch bezüglich des Datenverbrauchs. Bei einem Dienst nahm der Verbrauch für ein Album stolze 130 MB ein, bei dem anderen lag der Datenvolumenverbrauch bei nur 26 MB, also rund einem Fünftel und das bei vergleichbarer Hörqualität. Die Nutzer, die außerhalb des W-LANs über das Datenvolumen streamen, werden diesen Unterschied auf jeden Fall bemerken.

Und so sieht das Ranking der Stiftung Warentest aus:

  1. Juke (Note 1,8)
  2. Deezer Music (Note 2,1)
  3. Tidal (Note 2,1)
  4. Aldi life Musik (Note 2,5)
  5. Apple Music (Note 2,5)
  6. Napster (Note 2,5)
  7. Spotify (Note 2,6)
  8. Google Play Music (Note 2,7)
  9. Microsoft Groove (Note 3,1)
  10. Qobuz Music (Note 3,6)
  11. Amazon Prime Music (Note 3,8)

Bei dem Test wurden vor allem vier Faktoren berücksichtigt: Repertoire, Hörqualität, Kundenservice und die benutzerfreundliche Bedienung. Wer sich unsicher ist, welchen Streamingdienst er nutzen will, kann bei fast allen Anbietern das kostenlose Testangebot nutzen.

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Autor: P&P Marketing-Assistenz

Die PraktikantInnen der P&P Studios Audio-Agentur unterstützen unser Unternehmen tatkräftig – nicht nur in den Bereichen der Blog-Redaktion und im Social-Media-Marketing, sondern auch beim Spotversand und der Kommunikation mit den Kunden und Sendern. Hier auf dem P&P-Blog berichten sie über neue Entdeckungen aus der Audio- und Radiowelt.

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