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YouTube vs. GEMA: Einigung im jahrelangen Rechtsstreit

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YouTube vs. GEMA: Einigung im jahrelangen RechtsstreitViele Musikvideos waren für YouTube-Nutzer bislang gesperrt. Die Rechtevertretungs-gesellschaft GEMA hat sich nun mit der Google -Tochterfirma YouTube geeinigt: Künstler die von der GEMA vertreten werden, erhalten für ihre Musik jetzt Geld von YouTube. Wie es dazu kam, haben wir in unserem neuen Beitrag für euch zusammengefasst.

Die Plattform YouTube zählt wohl mit zu den bekanntesten Internetseiten, wenn es um das Thema Videoclips geht. Dort findet man die unterschiedlichsten Arten von Videos: Von süßen Katzenvideos über Tutorials bis hin zu Musikvideos ist alles vertreten.

Jedoch hatten deutsche Nutzer bislang häufig das Problem, dass einige Musikclips gesperrt waren. Anstatt das neuste Lied von seinem Lieblingskünstler zu hören, sah man nur auf ein schwarzes Bild mit der Nachricht ,,Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar“. Dieses ließ sich nur schwer umgehen und verursachte bei vielen Usern missmutige Stimmung. Grund für die gesperrten Videos waren die Urheberrechte von Künstlern, die von der GEMA vertreten werden.

Doch die User können aufatmen, denn damit soll jetzt Schluss sein. Am 01.11.2016 haben sich, nach langen Diskussionen und Streitigkeiten, das Unternehmen YouTube und die GEMA über den Lizenzvertrag geeinigt. Durch den Vertrag sollen künftig die Künstler durch das Abrufen der Videos bezahlt werden. Über die Höhe des Betrages ist jedoch nichts bekannt.

Mehrere 1000 Videos sind jetzt in Deutschland wieder freigeschaltet worden. Es kann aber dennoch sein, dass man immer mal wieder auf die Sperr-Anzeigen stößt. Angezeigt werden sie zum Beispiel dann, wenn der Songwriter oder Komponist kein Mitglied der GEMA ist.

Über die Summe, die das Videoportal pro aufgerufenem Video bezahlt, haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Die Zahlungen dürften aber deutlich unter der von der GEMA geforderten Summe liegen. Wie die Bezahlung also genau funktionieren soll, wird nicht bekannt gegeben. Wir hoffen, dass die Nutzer von YouTube in Zukunft  zumindest ohne größere Probleme die Videos ihrer Idole sehen können.

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Autor: P&P Marketing-Assistenz

Die PraktikantInnen der P&P Studios Audio-Agentur unterstützen unser Unternehmen tatkräftig – nicht nur in den Bereichen der Blog-Redaktion und im Social-Media-Marketing, sondern auch beim Spotversand und der Kommunikation mit den Kunden und Sendern. Hier auf dem P&P-Blog berichten sie über neue Entdeckungen aus der Audio- und Radiowelt.

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