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Podcast-Nutzung in Deutschland 2017

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Podcast-Nutzung in Deutschland 2017

Podcast? Podcast! Das Wort, das sich aus dem Produktnamen eines bekannten Musikabspielgerätes und dem englischen Begriff „Broadcast“ ergeben hat, ist mittlerweile nicht mehr nur Experten ein Begriff. Podcasts sind spätestens seit letztem Jahr im Trend und werden es sicherlich auch noch eine Weile bleiben. Und nicht nur für die Hörer sind sie ein interessantes Medienformat.

Warum Podcast?

Für mich ist das Hören eines Podcasts nicht nur unterhaltsam, entspannend oder informativ. Für mich ist ein Podcast vor allem eines: Nämlich praktisch. Ich kann ihn herunterladen und überall mit hinnehmen. Ich kann dabei kochen, putzen und sogar duschen. Ich kann ihn in der Bahn oder beim Autofahren hören, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen.

Ein Podcast ist für mich also ein ständiger Begleiter in allen Lebenslagen. Und wenn ich mal keine Lust mehr habe oder ihn gezwungenermaßen unterbrechen muss, drücke ich auf „Stopp“ und kann beim nächsten Mal einfach an genau dieser Stelle weiterhören. Es handelt sich also um einen Helfer in meinem Multi-Tasking-Alltag, denn ich verpasse nichts. Auch nicht, wenn ich gerade eine andere Aufgabe erledigen möchte. Ich bin ein richtiger Podcast-Fan.

So wie mir geht es vielen anderen Deutschen auch, jedenfalls wenn man den Zahlen der vom Radiovermarkter AS&S Radio veröffentlichten Studie „Spot on Podcast“ vertraut. Innerhalb der Studie wurden im Juni und Juli 2017 3000 Personen ab 14 Jahren zu ihrem Konsum von Podcasts befragt.

Die Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass ca. 10 Millionen Menschen ab 14 Jahren mindestens einmal pro Woche Podcasts hören. Und das nur in Deutschland. Die meisten Hörer nutzen dafür ihr Smartphone als Abspielgerät. Klar, ist ja auch praktisch. Das ist ja ohnehin immer mit dabei.

Was wurde gehört?

Leider gibt es bisher noch keine plattformübergreifenden Podcast-Charts. Anhand der iTunes-Charts  lassen sich jedoch – zumindest für diese Plattform – Trends festhalten. Hier mal einige Beispiele:

Im Jahr 2017 fand ein wichtiges Ereignis statt: Die Bundestagswahl. Passend dazu entwickelte SPIEGEL ONLINE den Podcast „Stimmenfang“, der politisches Wissen mit Interviews und Hintergrundinformationen vereint.

Podcast-Hörer sind offenbar bildungshungrig: Formate zum Thema Wissen waren ein Dauerbrenner. An dieser Stelle sind in puncto Beliebtheit 2017 beispielsweise „SWR2 Wissen“, oder „Woher weißt du das?“ von Zeit Online zu nennen.

Viele Hörer konnten auch Podcasts zählen, die sich Themen zum bewussten Leben widmen. So holten sich Hörer zum Beispiel im „NO TIME TO EAT“-Podcast Tipps zu einer gesunden Ernährung trotz wenig Zeit oder ließen sich in Formaten wie „GEDANKENtanken“, „DIE  KUNST, DEIN DING ZU MACHEN“ oder „Happy, holy & confident“ von Experten coachen oder einfach mal treiben.

2017 wurde auch ein weiteres Thema in der Podcast-Szene groß: Nämlich Sexualität. Mittlerweile häufen sich die Podcasts rund um Sex-Gespräche zwischen Frauen (z.B. bei „Oh, Baby!“) oder zwischen Männern (z.B. bei „Beste Freundinnen“).

Weiterhin beliebt waren Talk-Formate zwischen bekannten Persönlichkeiten. Ganz vorne mit dabei natürlich „Fest und flauschig“ von Jan Böhmermann und Olli Schulz. Aber auch neue Formate schlugen ein. So zum Beispiel „Alle Wege führen nach Ruhm“ von Joko Winterscheidt und Paul Ripke.

Podcast-Überflutung?

2017 war, so kann man es sagen, das Jahr des Durchbruchs für Podcasts. Zwar hatten sie auch schon vorher ihre Fans, aber im letzten Jahr ist das Format zum Mitnehmen erst so richtig bei seiner Zielgruppe angekommen. Mittlerweile können innerhalb dieser Zielgruppen auch bisherige Nicht-Hörer etwas mit dem Begriff „Podcast“ anfangen. Eine gute Ausgangslage, um neue Hörer zu gewinnen.

Verschiedene Interessen sorgen für verschiedene inhaltliche Formate. Mittlerweile gibt es davon so viele, dass man den neuen Formaten kaum noch hinterherkommt. Handelt es sich dabei um eine Podcast-Überflutung? Nein, so würde ich das nicht nennen.

Vielleicht eher eine Flut, jedoch nicht im negativen Sinn: So verschieden die Interessen der Hörer sind, so verschieden und vor allem zahlreich sind auch die Angebote. Neben Themen wie Sport, Musik und Comedy, die in der Gesellschaft eine breite Interessensgemeinde haben, haben auch Nischenthemen ihren Einzug in die Podcast-Welt gehalten. Handarbeiten-, Historien- und Technikformate erreichen mittlerweile ebenfalls ihre Fans über das Audio-Format.

Dieser Trend ist eine positive Entwicklung, vor allem auch für Werbetreibende. Die bereits erwähnte Studie „Spot on Podcast“ kam zu dem Ergebnis, dass 87 % der befragten Podcast-Nutzer Werbung akzeptieren. Nimmt man dieses Ergebnis als Grundlage, sind Podcasts nicht nur für die Hörer eine interessantes Medium, sondern auch für Unternehmen.

Professionelles Audiomarketing von der P&P Studios Audio-Agentur in Regensburg

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Autor: P&P Marketing-Assistenz

Die PraktikantInnen der P&P Studios Audio-Agentur unterstützen unser Unternehmen tatkräftig – nicht nur in den Bereichen der Blog-Redaktion und im Social-Media-Marketing, sondern auch beim Spotversand und der Kommunikation mit den Kunden und Sendern. Hier auf dem P&P-Blog berichten sie über neue Entdeckungen aus der Audio- und Radiowelt.

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