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Erwin und die Heckflossen – Was geht?

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Erwin und die Heckflossen - Was geht?Unermüdliche Stimmungsmacher, passionierte Musiker, bayerische Originale – das sind Erwin und die Heckflossen. Die Jungs sind auch in diesem Jahr wieder in Regensburg und Umgebung auf zahlreichen Festen und Veranstaltungen unterwegs. Aber auch über die Oberpfälzer Grenzen hinaus kann man sie in dieser Saison sehen – und natürlich hören. Der Gitarrist der „Flossen“ und P&P-Tonmeister „Al“ hat uns verraten, was so ansteht und wie die Band so tickt.

„Erwin und die Heckflossen“ – das sind Erwin Pointinger (Keyboards und Gesang), Stefan Steinkirchner (Bass und Gesang), Bernhard „Al“ Kreuzer (Gitarre und Gesang) und Florian Speth (Schlagzeug und Gesang). Die Band spielt bei Veranstaltungen jeder Art. Ob es nun eine Hochzeit ist oder ein Volksfest. Die Vier sorgen durch ihre Vielseitigkeit und mit einem großen Repertoire an Coversongs überall für beste Stimmung.

„Al“, der Gitarrist der Band, ist neben seiner musikalischen Tätigkeit auch Tonmeister bei den P&P Studios. Im Interview haben wir ihn über die „Flossen“, wie er selbst die Band nennt, ausgefragt.

Wie kamst du zu „Erwin und die Heckflossen“?

„Die Band besteht seit 22 Jahren. Ich selber bin jetzt das dritte Jahr dabei. Ich bin der Nachfolger von einem Gitarristen, den ich auch kenne, weil sich alle Musiker in der Szene natürlich untereinander kennen. Der Kontakt kam aber eigentlich zwischen dem Bandleader Erwin Pointinger und mir zustande, weil ich den Erwin schon sehr, sehr lange kenne und schon früher den einen oder anderen Kontakt zu ihm hatte. Aber ich habe vorher noch nie in einer Band mit ihm gespielt.“

Wie würdest du eure Musik beschreiben?

„Die Bezeichnung „unserer“ Musik stimmt nicht ganz, weil wir sozusagen eine Party-Dienstleisungs-Unterhaltungs-Festzelt-Hochzeits-und-sonst-was-Band sind, das heißt, es ist alles in Coverform. Wir spielen also berühmte und schöne Titel nach, zum Teil in einem anderen Arrangement, aber wie es bei allen Party- und Unterhaltungs-Bands ist, covern wir nur.

Das Spektrum, das wir dabei bedienen, ist extrem breit. Es reicht von Dinner-Musik, also beispielsweise leisen Jazz-Standards, über sowohl ruhigere als auch tanzbare Standards aus allen möglichen Musikrichtungen bis hin zur etwas flotteren Abteilung. Und natürlich dürfen auch die richtigen Rock-Titel nicht fehlen. Wir decken sowohl neue Musik als auch die Kracher der alten Zeit ab.“

Man kann auf eurer Website die Termine sehen, die 2018 anstehen. Das sind ganz schön viele.

„Mittlerweile spielen wir wirklich viele Gigs. Dieses Jahr sind wieder viele Volksfeste dabei, wie zum Beispiel die Dult, nachgemachte Oktoberfeste wie in Neuss (dat rheinische Oktoberfest) oder die größte Konkurrenz zum echten Oktoberfest, das Cannstatter Volksfest in Stuttgart. Wir fahren mittlerweile durch aller Herren Länder, kann man sagen.“

Worauf freut ihr euch am meisten?

„Ich habe keine hundertprozentigen Präferenzen. Schön sind immer Veranstaltungen wie Bürgerfeste, weil sie etwas ‚freier‘ in der Gestaltung sind. Das heißt, wir können selber bestimmen, welche Titel wir wann spielen und eine Setlist festlegen. So können wir die Titel spielen, die aus unserer Sicht am besten zu uns passen. Bei Veranstaltungen wie Partys, Hochzeiten oder auch manchmal im Bierzelt ist das schwieriger. Da müssen wir uns den Situationen anpassen und umschwenken: Plötzlich soll ein Walzer laufen oder ein Gast wünscht sich einen Titel.

Aber selbst bei Veranstaltungen mit fester Setlist kann Unerwartetes passieren: Manchmal wünscht sich zum Beispiel der Wirt am Ende noch einen Song und das machen wir dann natürlich. Egal, ob der dann in der Liste drin ist oder nicht.

Außerdem freuen wir uns immer ganz besonders auf die Konzerte, zu denen die Leute kommen, weil sie die Band sehen wollen. Das sind die Leute, die sagen: ‚Wir wollen das hören von genau der Band‘ und dann da hinkommen. Manchmal sind dann sogar Zelte schon im Vornherein ausgebucht.“

Habt ihr ein „lustigstes Erlebnis“ mit der Band?

„Ein direktes Erlebnis fällt mir jetzt nicht ein. Lustig ist es aber immer dann, wenn jemand unerwartet auf die Bühne kommt und eine Einlage macht. In Straubing zum Beispiel kommt immer die gesamte Belegschaft auf die Bühne und singt einen Titel.“

Ihr habt in nächster Zeit fast jede Woche Auftritte. Gibt es da auch manchmal Komplikationen zwischen euch Bandmitgliedern?

„Streit gib es in dem Sinne nicht, denn wir sind alle mehr oder weniger ‚Profis‘. Natürlich gibt es den einen oder anderen Disput, aber dabei geht dann eher um die Setlist oder solche kleinen Dinge. ‚Divas‘ gibt es bei uns nicht und die Band wäre dann auch nicht zu halten. Man verbringt so viel Zeit miteinander: Die Auftritte, die Fahrten zu den Gigs, die Übernachtungen etc. Das muss von der Chemie einfach passen. ‚Allüren‘ sind da fehl am Platz. Bisher habe ich auch noch nie Erfahrungen damit gemacht.“

Was macht dir besonders viel Spaß?

„Besonders schön sind die Auftritte, bei denen die Susanne dabei ist, also die Frau von unserem Keyboarder Erwin Pointinger. Dann ist das Programm noch breiter und wir können mehr Titel spielen. Bei einigen Liedern braucht man einfach eine Frauenstimme.“

Gibt es durch die vielen Auftritte Komplikationen mit euren Familien?

„Bei mir persönlich ist es kein Problem. Zum einen, weil meine Frau ebenfalls musikalisch unterwegs ist und selbst auch Auftritte hat. Zum anderen aber auch, weil ich durch meine selbstständige Tätigkeit als Musiker und Tonmeister oft zu Zeiten frei habe, zu denen ‚normal arbeitende‘ Familienväter keine Zeit hätten. Für meinen Sohn war dieser Umstand in der Vergangenheit oft sogar ein Vorteil, weil ich unter der Woche viel Zeit mit ihm verbringen konnte.

Bei den anderen hat die Band auch noch nie zu großen privaten Problemen geführt. ‚Rumorganisieren‘ muss man immer, aber das weiß man auch, wenn man Berufsmusiker sein möchte. Ich kenne Fälle, in denen Beziehungen daran gescheitert sind, aber bei uns war das bisher zum Glück bei keinem der Fall.“

Welchen Song spielst du am allerliebsten?

(lacht) „So etwas gibt es nicht. Ich habe mit Sicherheit zig Nummern, auf die ich wahnsinnig stehe. Ich komme ursprünglich aus der Rock-Ecke, also wie man so schön sagt: ‚Da liegt so ungefähr das Herz.‘ Alles, was aus der Richtung kommt, spiele ich unheimlich gern. Ich stehe aber auch genauso auf Jazz-Titel oder Pop-Musik.

Manchmal spielen wir „Music was my first love“ mit Orchester, dann mal „Purple Rain“ und beim nächsten Mal „No Roots“– und es ist jedes Mal hammermäßig. Und dann kommt eine Nummer von Bublé, z.B. „Home“ und das ist auch einfach wahnsinnig gut. Das eine ist Akkustik-Gitarre, das andere ist volle Möhre und das nächste ist wieder ganz anders. Die Stimmung muss passen. (lacht) Am liebsten spiele ich die Besten!“

Hier können Sie alle Termine von „Erwin und die Heckflossen“ in diesem Jahr sehen. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und Tanzen.

Bildquelle: http://www.heckflossen.de/index_htm_files/2016_03_14_299-2.JPG / http://www.heckflossen.de/index_htm_files/HF-Logo_neu.png

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Autor: P&P Marketing-Assistenz

Die PraktikantInnen der P&P Studios Audio-Agentur unterstützen unser Unternehmen tatkräftig – nicht nur in den Bereichen der Blog-Redaktion und im Social-Media-Marketing, sondern auch beim Spotversand und der Kommunikation mit den Kunden und Sendern. Hier auf dem P&P-Blog berichten sie über neue Entdeckungen aus der Audio- und Radiowelt.

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